Living in a City  —  Reports aus Berlin     – Zum Report 8 khd
Stand:  3.9.2007   (36. Ed.)  –  File: Bln/Ex/Berlin_Alexanderplatz_03.html



Diese Seite ist eine Ergänzung zu einem Berlin-Report. Es gilt der CopyRight-Hinweis.

      Alex mit geplanten Hochhäusern
Der Alexanderplatz ist die eigentliche Mitte Berlins und wurde nach dem Mauerfall recht stiefmütterlich behandelt. Die Weltzeituhr, der Brunnen, das ehemalige Centrum- Warenhaus (nun Kaufhof), das ehemalige Interhotel Stadt Berlin (nun das Park Inn), das Haus des Lehrers mit Kongreßhalle (nun das BCC) zu Füßen des Fernsehturms: Berlins Mitte präsentiert sich auch im Jahr 2004 – 15 Jahre nach dem Fall der Mauer – zu großen Teilen noch so, wie ihn die DDR-Stadtplaner einst entwarfen.

Zwar gab es Anfang der 90er Jahren einen städtebaulichen Wettbewerb. Und der siegreiche Masterplan des Architekten Hans Kollhoff von 1993 sieht einen Bau von 10 ‚Wolkenkratzern‘ zur nordöstlichen Begrenzung des Platzes vor. Aber daraus wurde bislang eine reine Luftnummer. Es fehlte der Bedarf und damit das Geld. Denn die gesamte Geldbranche sitzt noch immer in Frankfurt am Main und schickt sich auch nicht an, in die Metropole zurückzukehren. Auch hier muß Berlin nun kleinere Brötchen backen. [Translation-Services]


Berlin Alexanderplatz (3)

I n h a l t :


Berolinahaus: Fassade saniert

Jetzt beginnt der Innenausbau.

Aus:
Berliner Morgenpost, 19. Mai 2006, Seite ?? (Bezirke). [Original]

MITTE (fü). Die Anrainer am Alexanderplatz machen sich Schritt für Schritt WM-fein. Nach dem Warenhaus Kaufhof präsentiert sich nun auch das benachbarte Berolinahaus in neuem Outfit. Nach fast einjähriger Sanierung fielen dort gestern die letzten Bauplanen. Die mit Natursteinplatten aus Elmkalk verkleidete Fassade gleicht nun weitgehend der des bereits vor 11 Jahren restaurierten Alexanderhauses, des gleichfalls von Peter Behrens 1929 entworfenen "Zwillings" auf der Ostseite des Platzes. "In 5 Jahren werden farblich keine Unterschiede mehr zu sehen sein", sagt Hagen Schroth, Projektleiter der Hochtief Construction AG, die als Generalunternehmer die 48 Millionen Euro teure Sanierung des denkmalgeschützten Baus übernommen hat.

Die Arbeiten verlagern sich nun in das Innere des mehr als 40 Jahre lang als Rathaus genutzten Gebäudes. Neuer Hauptnutzer des Hauses mit der prominenten Adresse "Alexanderplatz 1" wird C&A sein. Das Düsseldorfer Handelsunternehmen wird die 4 unteren Geschosse beziehen. "Die Eröffnung planen wir für die erste September-Woche", kündigte C&A-Distrikt-Manager Andreas Lindner gestern an. Die Filiale wird mit etwa 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche zwar nicht die größte des Unternehmens, in der internen Zählweise aber die prestigeträchtige "Nummer 1" sein. Der Grund: Das erste Kaufhaus des Traditionsunternehmens wurde 1911 nur wenige Meter entfernt vom heutigen Standort an der damaligen Königsstraße eröffnet. Bei Angaben über die Nutzung der oberen 4 Büro-Etagen hält sich der Eigentümer, die Pegasus GmbH, weiterhin bedeckt. Es gebe Gespräche, heißt es. Klar ist inzwischen: Einen für die Öffentlichkeit zugänglichen Dachgarten mit weitem Blick über den Alex wird es nicht geben. "Gastronomie auf dem Dach ist rechtlich nicht zulässig", bedauert Pegasus-Vertreter Stefan Hendricks.



Mehr Licht am Alex

Ab morgen feiert die Galeria Kaufhof den Abschluss der Modernisierung Fast zwei Jahre dauerte der Umbau bei laufendem Betrieb.

Aus:
Der Tagesspiegel, Berlin, 23. Mai 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

MITTE (CD). Auf den ersten Blick sah gestern fast alles fertig aus im umgebauten Kaufhof am Alexanderplatz. Erst auf der Suche nach einer Kasse zeigte sich, dass doch noch manches fehlte – so etwa die Hinweisschilder über einigen Kassen, die deshalb schwer zu finden waren. „Kommen Sie am Mittwoch wieder, dann ist das kein Problem mehr“, versprach eine Kassiererin. Denn ab morgen wird die Neueröffnung gefeiert. Eigentlich hatte das Haus allerdings nie geschlossen; die fast zweijährige Modernisierung wurde im laufenden Betrieb geschafft.

      Kaufhof-Kuppel
^   Kuppel der Galeria Kaufhof am Alex.   (Foto: 5.2006 – tsp)
Ab jetzt ist die Kaufhof-Filiale am Alexanderplatz das Flaggschiff des Konzerns. Den Namen „Galeria“, der die größten Häuser kennzeichnet, trägt sie schon lange. Doch nun geht es auch um „World Class Shopping“, wie Plakate verkünden. Der 23 Meter breite Eingang gilt als einzigartig in Deutschland – wie auch die 20 Rolltreppen mit ihrer Länge von je 24 Metern. Das ganze Haus wuchs um 25 Meter in Richtung Alex, zwei Verwaltungsetagen wurden zu Verkaufsräumen umgestaltet. Jetzt gibt es 6 Etagen mit 35.000 Quadratmetern Fläche. Die Mitarbeiterzahl stieg um 250 auf 1080, darunter 75 Auszubildende.

Hostessen verteilen derzeit Wegweiserhefte an die Kunden. Insgesamt gibt es jetzt 200 Markenshops. Im Erdgeschoss fallen zuerst die 600 Quadratmeter große Uhren- und Schmuckabteilung und die 800 Quadratmeter große Parfümerie auf. Weiter hinten schließt sich die 2400 Quadratmeter große Feinschmeckerabteilung „Galeria Gourmet“ an. Sie lockt mit 350 Käsesorten, 250 Wurst- und Schinkenspezialitäten und eigener Konditorei. 1000 Weine und mehr als 120 Whiskysorten lagern in Holzregalen. In den oberen Etagen finden sich Damen-, Herren- und Jugendmode, Elektronik und Haushaltswaren, das „Dinea“-Restaurant mit 600 Plätzen und die 5000 Quadratmeter große „Sportarena“.

Eine gläserne Kuppel lässt jetzt Licht in alle Etagen fallen. Von der markanten Aluminiumwaben-Fassade aus DDR-Zeiten blieb nichts übrig. Sie wurde für wohltätige Zwecke versteigert. [mehr]



Berlins modernstes Kaufhaus

Heute offizielle Eröffnung der neugestalteten Galeria Kaufhof.

Aus:
Berliner Morgenpost, 24. Mai 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

MITTE (BM). "World Class Shopping" – unter diesem Slogan eröffnet heute, 8 Uhr, die Kaufhof Warenhaus AG am Alexanderplatz ihr neues Flaggschiff. "Das ist gut für Berlin", sagt Monika Schlichtenberg. Die Steglitzerin ist in zweifacher Hinsicht von dem Haus fasziniert. "Ich bin überwältigt von den Ausmaßen und dem einzigartigen "Treppenhaus' sowie von dem guten Warensortiment", sagt sie. Sie werde wohl Stunden brauchen, um die gesamte Palette des Angebotes einigermaßen zu erfassen.

Der gewaltige Würfel zwischen dem Fernsehturm und dem Hotel Park Inn wirkt nicht nur groß, er ist von innen betrachtet auch ein genial gestalteter Kubus. Entworfen wurde das einzigartige Verkaufsensemble vom Berliner Star-Architekten Josef P. Kleihues. Jan Kleihues, setzte das Werk des im Vorjahre verstorbenen Vaters fort.

Ein besonderes Markenzeichen ist das riesige Atrium. Ein Blick von der untersten Etage bis unter die gewaltige Klaskuppel versetzt viele Betrachter ins Staunen. Zwanzig freitragende Rolltreppen bringen die Besucher von Etage zu Etage. Die Welt der schönen Dinge mit dem Diamantenkarree "Moncara" mit außergewöhnlichen Exponaten in glitzernden Karat- Variationen ist ein erster Blickfang für den Besucher, der das Haus betritt. Daneben befindet sich die Parfümerie, die auf 800 Quadratmeter die Sinne mit internationalen Top-Marken aus dem Duft- und Pflegebereich berauscht. Mit Handtaschen der Marken Bogner, Cochinelle oder auch Mandarina Duck wartet die Lederwaren-Abteilung auf. Und die luxuriöse Vielfalt des Feinschmecker-Paradieses Galeria Gourmet rundet die Sinneslust im Erdgeschoß ab. "Galeria Gourmet wird in Berlin exklusiv die Weine des französischen Filmstars und Weingutbesitzers Gérard Depardieu anbieten", sagt Detlef Steffens, einer der drei Geschäftsführer des Hauses.

Im ersten Obergeschoß bieten, auf zirka 7.000 Quadratmetern, Modemarken und Shops mit internationalem Flair alles für die Frau. Dort wirbelten gestern noch die Mitarbeiter des Hauses, um den heute stattfindenden offiziellen Verkaufsstart vorzubereiten. "Einige Regalteile sind noch zu montieren", sagt Katja Pettig. Als Dekorateurin zeichnet sie verantwortlich, daß auf der zweiten Verkaufsetage die Ware am richtigen Platz dekorativ dem Kunden präsentiert wird. "Die Aufregung vor diesem Tag hat sich bereits etwas gelegt", sagt die Dekorateurin. Denn wie für die zahllosen Kunden findet mit der Neueröffnung auch für die Mitarbeiter eine schwierige Arbeitsphase ihr Ende. Zwei Jahre dauerte der Umbau. Während dieser Zeit hatte das Haus für die Kunden geöffnet.

Auf nunmehr 6 Etagen mit insgesamt 35.000 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet das Haus seinen Kunden neue, hochattraktive Shopping-Welten.

"Jetzt können wir uns nach dem Umbau endlich ganz und gar dem Service widmen", sagt Daniel Barleben. Als Verkäufer in der Schuhabteilung wird er seine Kunden fachgerecht beraten. "Im Angebot führen wir schließlich auch Markenwaren renommierter Schuhhersteller", sagt er stolz.

Im dritten Obergeschoß schlagen die Kinderherzen höher. Dort gibt es nicht nur Spielwaren und Bekleidung für die Jüngsten, sondern auch eine Kinderlounge mit Bildschirmen für interaktive, pädagogisch orientierte Spiele. Und Technikbegeisterte und Musikfreunde finden in der "Galeria Media" auf zirka 1.400 Quadratmetern ein breites Angebot. Freizeit- und Leistungssportler müssen eine Etage höher fahren. Als besonderen Service bietet die Sportarena einen Golfsimulator und – ganz neu – eine Laufschuhanalyse mit integriertem Fußscanner.

In der fünften Etage befindet sich das 600 Sitzplätze umfassende Dinea-Restaurant mit lifestyle-orientierter Erlebnisgastronomie und einem weitschweifenden Blick über den Alexanderplatz.



Plan für Berlins Mitte

Masterplan für die Entwicklung von Berlins Mitte
^   Der Masterplan für die Entwicklung von Berlins Mitte. Berlin wartet auf Investoren. Der Plan wurde der Auslobungs-Broschüre „Alexanderplatz – Begrenzt- offener freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom August 2003 entnommen (Seite 27) und perspektivisch verzerrt.

    City-Plan 1989
^   City-Plan 1989.  
Die wesentliche Randbebauung des Alexanderplatzes mit bis zu 150 Meter hohen Hochhäusern ist bereits am 2.4.2000 mit dem Bebauungsplan I-B4a festgesetzt worden. Damit ist eine Geschoßfläche von rund 800.000 Quadratmetern planungsrechtlich gesichert. Allerdings wird sie derzeit wg. der dahindümpelnden Berliner Wirtschaft nicht gebraucht. Als einziger Neubau ist 2006 der Alexa- Komplex an der Stadtbahn in Arbeit, wobei die Investoren auf ihren ‚Turm‘ vorerst verzichten.


1 = Rotes Rathaus von Berlin, 2 = Fernsehturm, 3 = Alexanderplatz, 4 = Kaufhaus (Galeria Kaufhof), 5 = Berolina-Haus (C&A), 6 = Alexander-Haus (BGB), 7 = Alexa-Projekt (2006 im Bau), 8 = S- und Regional-Bahnhof Alexanderplatz (Stadtbahnviadukt von 1882), 9 = Berliner Congress Center (BCC), 10 = Spree, 11 = St. Marien Kirche, [Stadtplan-Ausschnit von 1989]   (Repro: 1.6.2006 – khd/SenStadtEntw)



Der Alexanderplatz bekommt unterirdische Parkplätze

Verträge für Tiefgarage sind fertig / Baustart: Anfang 2007 / [Ed: warum das aber nicht schon längst realisiert wurde, bleibt das Geheimnis der Berliner Stadt(ver)planer – genug Zeit war ja wohl seit 1990...]

Aus:
Berliner Zeitung, 6. Juni 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

BERLIN-MITTE. Die Buddelei am Alexanderplatz wird in den kommenden Jahren nicht enden: An der so genannten Planstraße 1 zwischen Hotel Park Inn und Bundesumweltministerium entsteht eine Tiefgarage. Die Verträge mit dem Münchner Bauunternehmen Wöhr + Bauer und dem Investor Q-Park hat der Senat unterzeichnet.

Etwa 500 bis 700 unterirdische Parkplätze sollen in der Tiefgarage entstehen. Die Einfahrten werden aus Richtung Karl-Marx-Allee und aus Richtung Memhardstraße möglich sein. Die Rampen dafür werden sich in der Straßenmitte befinden. "Die Investoren am Alexanderplatz können, wenn sie es wollen, ihre Baufelder auch unterirdisch von der Tiefgarage aus erschließen lassen", sagt Wolfgang Roeck, Geschäftsführer von Wöhr + Bauer.

Q-Park wird rund 20 bis 30 Millionen Euro in die Tiefgarage investieren, die 2 oder 3 Ebenen haben soll. Laut Roeck soll in den nächsten 3 Monaten geklärt werden, wie der Verkehr während der Bauzeit geführt werden kann und in welcher Bauweise die Tiefgarage errichtet wird. Bislang ist vorgesehen, keine große Baugrube auszuheben, sondern zunächst die Decke der Garage herzustellen und anschließend unterirdisch zu bauen. Gleichzeitig mit der Tiefgarage will der Senat auch die Planstraße selbst umgestalten. Um Platz für neue Häuser zu schaffen, soll sie schmaler werden – statt 100 Meter wird sie einschließlich Gehwegen und Mittelstreifen nur noch 58 Meter breit sein. Pro Richtung gibt es trotzdem noch 3 Fahrspuren, einen Fahrrad- und einen Parkstreifen. Die veranschlagten Kosten von 9,7 Millionen Euro zahlen die Investoren vom Alexanderplatz.

Anfang 2007 wollen Wöhr + Bauer mit dem Bau der Garage beginnen, Ende 2008 sollen die ersten Autos parken können. Ein paar Monate später wird der Senat dann den Umbau der Planstraße abschließen. Wöhr + Bauer haben gemeinsam mit Q-Park bereits die Tiefgarage unter dem Bebelplatz errichtet. Dort läuft das Geschäft allerdings nicht so gut. Laut Bezirksamt liegt die durchschnittliche Auslastung nur bei 16 Prozent. Als Ursachen sieht Roeck, dass einige Zufahrtstraßen dort seit Monaten gesperrt sind und die Parkgebühren auf den umliegenden Straßen zu billig sind. Andere Tiefgaragen in Mitte sind meist zu gut 50 Prozent ausgelastet, die unter den Potsdamer Platz Arkaden sogar zu 75 Prozent, sagt Center-Manager Thomas Sänger. "Das ist super gut. Aber der Potsdamer Platz ist ja fast schon ein Wallfahrtsort, und das Shopping-Center ist ein Magnet."

Trotz der Probleme am Bebelplatz glauben die Investoren an ihr neues Projekt am Alex. Der Senat erhofft sich, dass der Standort Alexanderplatz durch die große Tiefgarage für Investoren attraktiver wird. Und der Bezirk schafft Bedingungen, damit sich die Tiefgarage wirtschaftlich rechnen kann. Wie Bürgermeister Joachim Zeller (CDU) sagt, werde die Fläche vor dem Bundesumweltministerium als Parkplatz entwidmet. Diese Fläche soll ebenfalls an Wöhr + Bauer und Q-Park vermietet werden.



Stau am Alexanderplatz

Neue Bauarbeiten nach Ende der WM. Grunerstraße wird ab Montag gesperrt.

Aus:
Berliner Morgenpost, 12. Juli 2006, Seite xx (Bezirke). [Original]

MITTE (BM). Der Jubel um die Fußballer ist gerade verhallt, da stöhnen Berliner bereits wieder über Baustellen. Die Buddeleien waren während der Weltmeisterschaft in der Innenstadt gestoppt worden, damit der Verkehr ungehindert fließen konnte. Doch das ist jetzt vorbei. Rings um den Alexanderplatz stehen Autofahrer derzeit bei Hitze im Stau. Fußgänger müssen immer wieder neue Wege suchen, um den Alexanderplatz ungehindert überqueren zu können. Schon dominieren die Baufahrzeuge wieder den Platz.

Ab Montag [17.7.2006] wird für zirka 10 Wochen stadtauswärts die Grunerstraße zwischen Littenstraße und der Alexanderstraße komplett gesperrt. Dann müssen Autofahrer in Richtung Karl-Marx-Allee oder Alexanderplatz einen Umweg in Kauf nehmen. Denn die zirka 1 Kilometer lange Umleitung führt über die Littenstraße, Voltairestraße und Alexanderstraße. "Diese Verkehrsregelung ist notwendig, da sich die Grunerstraße im Bereich des Alexa-Neubaus erneut gesenkt hat", sagt Erika Kröber, Sprecherin der Degewo, die Bauherrin des geplanten Einkaufscenters ist.

Zudem wird ab August mit der weiteren Abdichtung des Alextunnels begonnen. "Durch die Bauarbeiten wird der Autoverkehr aber nicht beeinträchtigt", verspricht Manuela Damianakis, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Derzeit wird auf dem Alexanderplatz die kurz vor der WM gelegte Asphaltdecke wieder abgekratzt. Bis Ende 2007 soll der Platz umgestaltet werden. Dafür werden zirka 50.000 Granitplatten verlegt. Mehr als 8,5 Millionen Euro soll der Umbau kosten, wobei die Hälfte der Summe von den Anliegern getragen wird.

Mit der Gestaltung des Alex zu einem echten Stadtplatz muß auch der bestehende Biergarten nahe der Weltzeituhr seine Zelte abbrechen, weil er nicht ins Konzept paßt. "Bis Ende August dürfen wir noch bleiben", sagt Wirt Uwe Hoffmann. Dann müsse er das Feld räumen. Doch die Senatsverwaltung will prüfen, ob nach der Fertigstellung wieder ein Biergarten auf dem Areal integriert werden könne. "Unser Vorschlag wäre es, neben einem Biergarten auch eine Touristen-Information unterzubringen", macht Hoffmann sich Hoffnung auf einen Neuanfang.

Nicht nur am Südost-Ende des Alexanderplatzes verändert sich ständig die Verkehrslage – auch gegenüber. An der Karl-Liebknecht-Straße sind die Arbeiten für die Verlegung der Straßenbahntrasse in vollem Gange. Sie soll ab Frühjahr 2007 von der Mollstraße bis zum Alexanderplatz führen.

Wenn diese Arbeiten im Frühjahr abgeschlossen sind, sollen dort die Bauarbeiten für eine Tiefgarage beginnen. Sie wird zwischen dem Hotelkomplex des Park Inn und dem Bundesumweltministerium unterirdisch 500 Parkplätze bieten. Der Komplex soll sich über 2 bis 3 Ebenen erstrecken.



Alexanderplatz: So neu und so schmutzig

Granitplatten sehen aus, als wären sie schon Jahre alt.

Aus:
Berliner Zeitung, 26. Juli 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

MITTE. Selten sah etwas nach so kurzer Zeit schon so ramponiert aus wie die neuen Granitplatten auf dem Alexanderplatz. Die 75 mal 75 Zentimeter großen Steine haben Flecken – Reste von verschütteten Getränken, Lebensmittel, Kaugummis und Schleifspuren. Der Chef des Hotels Park Inn geht jeden Tag daran vorbei – und ist entsetzt. "Ich frage mich, welche Dilettanten da am Werk waren", sagt Jürgen Gangl. Die Steine sähen aus, als wären sie schon 10 Jahre alt. "Mich stört das extrem."

An den Dreck auf den neuen Granitplatten wird sich der Hotelchef erst mal gewöhnen müssen – auf jeden Fall bis zum kommenden Jahr. "Wir warten ab, bis der Platz fertig mit Steinen ausgelegt ist", sagt Manuela Damianakis, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, in deren Auftrag der Alexanderplatz zurzeit erneuert wird. "Erst danach wird der Alex komplett gereinigt."

Einen besonderen Schutz der Steine durch Versiegelung – wie am Gendarmenmarkt und am Breitscheidplatz geschehen – wird es am Alex aber nicht geben. "Versiegelt werden die Platten nicht", sagt Landschaftsplaner Peter Schatz vom Büro WES & Partner, das gemeinsam mit dem Berliner Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner den Wettbewerb um die Gestaltung des Platzes gewonnen hatte. Beim Versiegeln wird ähnlich wie beim Schutz vor Graffiti eine Schicht auf die Steine aufgetragen, die das Eindringen von Schmutz verhindert. "Das ist viel zu teuer", sagt Schatz. Einen Quadratmeter zu versiegeln koste 20 Euro und das sei für den 20.000 Quadratmeter großen Alexanderplatz unbezahlbar. Im Übrigen, so Schatz, seien die Steine zurzeit auch deshalb so dreckig, weil es so trocken ist. "Normalerweise spült der Regen den Dreck von den Platten." Außerdem bilde sich mit der Zeit auf dem Granit eine Patina – "die Steine sind dann nicht mehr so empfindlich".

Hotel-Chef Gangl gibt wenig auf solche Begründungen: Er ist verärgert über den jetzigen Zustand. Im Namen der Initiative Pro Alex, in der sich Anrainer um ein besseres Image des Platzes bemühen, hat er sich bei der Senatsverwaltung beschwert. Eine zufrieden stellende Antwort habe er aber nicht erhalten, so Gangl. Ihm sei lediglich mitgeteilt worden, dass der Platz erst nach dem Ende der Bauarbeiten gereinigt wird.

"Im ersten Moment sehen die Steine nicht sehr ordentlich aus", bestätigt Behördensprecherin Manuela Damianakis der Berliner Zeitung. Aber der grau-gelbe Granit werde mit der Zeit ohnehin nachdunkeln und die Flecken dann auch nicht mehr so ins Auge fallen.

"Die neuen Steine waren bereits nach einer Woche schmutzig", klagt Kaufhof-Chef Detlef Steffens, vor dessen gerade umgebautem Gebäude die ersten Granitplatten verlegt wurden. Er wolle sich gar nicht vorstellen, so Steffens, wie es aussieht, wenn der Brunnen wieder in Betrieb ist "und die Leute wieder dort sitzen". Offenbar sei niemand auf die Idee gekommen, dass die Steine sehr schmutzanfällig sind und deshalb besonders gereinigt werden müssten.



"Alexa" öffnet erst im Herbst 2007

60 Prozent der Flächen bereits vermietet.

Aus:
Berliner Morgenpost, 8. August 2006, Seite ?? (Bezirke). [Original]

MITTE (fü). Eines der größten Investitionsvorhaben in Berlin verzögert sich nochmals. Die für das kommende Frühjahr angekündigte Eröffnung des 290 Millionen Euro teuren Einkaufs- und Freizeitzentrums "Alexa" soll nun erst im September 2007 erfolgen. Das gab gestern die portugiesisch-französische Bauherren-Gemeinschaft von Sonae Sierra und Foncière bekannt. Zugleich teilten die Investoren mit, dass bereits 60 Prozent der insgesamt 43.000 Quadratmeter Verkaufsfläche vermietet sind.

Ursprünglich sollte der Einkaufstempel, der einmal 180 Händler, Gastronomen und Dienstleister beherbergen wird, bereits im Herbst dieses Jahres, also rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, eröffnen. Dieser Termin wurde bereits im Oktober vorigen Jahres abgesagt. Über die genauen Ursachen für die erneute Termin-Verschiebung hält man sich bei den Projektentwicklern von Sonae Sierra bedeckt. "Es ist die Summe aller kleineren Verzögerungen", sagt Pressesprecherin Silvia Peschke. Zu Zeitverzug hätten sowohl der lange Winter als auch die erforderliche Altlasten-Beseitigung auf dem etwa 4 Hektar großen Grundstück geführt. Im Januar war zudem bekannt geworden, dass Sonae kurz vor Abschluss der Tiefbauarbeiten der Baufirma gekündigt hatte. Die bis zu 10 Meter tiefe Baugrube war wegen des hohen Grundwasserstandes lange ein Problemfall.

Trotz des Zeitverzugs sehen die Investoren das Vorhaben "erfolgreich voranschreiten". Nach ersten Großmietern – bekannt ist bislang das Engagement der Handelsketten Edeka/Reichelt, Rossmann, Douglas, Thalia und Intersport – würden sich mehr und mehr auch lokale Unternehmen für einen Einzug in die Alexa interessieren. Ein "Ankermieter" wird vom Metro-Konzern gestellt – entweder ein Saturn- oder ein Media-Markt. Ein weiterer für den Fashion-Bereich soll demnächst bekannt gegeben werden, so Sonae-Sprecherin Peschke.



C & A eröffnet heute im Berolinahaus am Alex

Aus:
Berliner Zeitung, 7. September 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

BERLIN (ua). Nach 8 Jahren Leerstand zieht in das Berolinahaus am Alexanderplatz wieder Leben ein: Dort eröffnet heute um 9 Uhr das Bekleidungshaus C & A seine 17. Filiale in Berlin. Die 4.000 Quadratmeter Verkaufsfläche sind auf 4 Etagen verteilt, vom Untergeschoss gibt es einen direkten Zugang zur Ladenpassage im U-Bahn-Tunnel. Zugleich eröffnet auch der Drogeriemarkt dm. Das Berolinahaus wurde 1930 bis 1932 wie das benachbarte Alexanderhaus von Architekt Peter Behrens errichtet. Es gehört dem Unternehmen Pegasus, das in die Sanierung 48 Millionen Euro investiert hat. [mehr]



Berolinahaus kommt wieder in Mode

Hauptmieter C&A eröffnet am Alexanderplatz 1.

Aus:
Berliner Morgenpost, 7. September 2006, Seite ?? (Bezirke). [Original]

      Berolina-Hais am Alexanderplatz
^   Das restaurierte Berolina-Hais am Alexanderplatz.   (Foto: 2006 – mopo)
MITTE (BM). Ein Stück Stadtgeschichte am Alex wird wieder lebendig: In dem 1930 bis 1932 nach Plänen von Architekt Peter Behrens errichteten und jetzt behutsam sanierten Berolinahaus öffnet heute C & A seine Türen. Der Hauptmieter des denkmalgeschützten Bauwerks der Klassischen Moderne zieht mit seiner dann 17. Berlin-Filiale ganz in die Nähe der eigenen Wurzeln. Denn nur ein paar Schritte entfernt von der prominenten Adresse Alexanderplatz 1 eröffnete C&A bereits im März 1911 an der Königsstraße 33 (heute Rathausstraße) sein erstes Geschäft in Deutschland.

Die mit 4.000 Quadratmeter Ladenfläche viertgrößte Filiale der Bekleidungswarenhauskette gilt in dem Unternehmen auf Grund der prominenten Lage "als Top-Standort", wie Districtmanager Andreas Lindner vor der Eröffnung betont. "Der Alexanderplatz spielt eine zunehmend große Rolle", ergänzt Lindner. Bis Dezember soll die neue Tramlinie 2 inklusive Haltestelle hinter dem Berolinahaus fertig gestellt sein, die hauseigenen U-Bahnzugänge sind bereits jetzt schon offen. Darunter übrigens auch ein im Rahmen der Sanierungsarbeiten wieder entdeckter Zugang, den Architekt Behrens bereits 1927 zur Eröffnung des U-Bahnhofes Alexanderplatz realisiert hat und der jahrelang verschlossen war. "Die Untergeschosse des Berolinahauses nebst U-Bahnhof-Zugang wurden schon einige Jahre vor dem Gebäude errichtet", erläutert Projektleiter Philipp Bauer vom Architekturbüro "nps tchoban voss". Eigens in Spanien wurden die Fliesen entsprechend der Originale in drei Grüntönen gebrannt, die jetzt die Wände im Weg vom Untergeschoss in die Passage zwischen den U-Bahnlinien von U 5, U 8 und U 2 schmücken.

Außen präsentiert sich der Bau in schlichter Eleganz. So ist der Sockel in dunklem Serpentinstein gefasst, dessen Wirkung vom Kontrast der Eingänge aus Messing und Glas lebt. Die aufwendig rekonstruierte Fensterfassade wirkt geradlinig modern.

Ihre Nachbarschaft zu dem "großen Mitbewerber Kaufhof" oder dem geplanten Einkaufszentrum Alexa werten die C&A-Manager "als äußerst belebend". Doch anders als beim "großen Nachbarn" Kaufhof, der sich auch innen durch großzügige und elegante Gestaltung des Architekten Kleihues auszeichnet, setzt C&A auf seine hauseigene Innenarchitektur. Sie nimmt keinen Bezug zur Neuen Sachlichkeit, die das von dem renommierten Architekturbüro Tchoban sanierte Gebäude auszeichnet. "Der Wiedererkennungswert war uns wichtiger", begründet Districtmanager Andreas Lindner den bewussten Verzicht auf ein edles Innendesign.

Was die von innen verkleideten Fenster betreffe, erwäge man jedoch langfristig mehr Ausblicke auf den Alex zu ermöglichen. Das durchgehende Fensterprofil der ersten Etage hat die Manager offenbar überzeugt.



Am Alex geht das Bauen los

Als erster Investor errichtet Hines ein 30 Meter hohes Geschäftshaus.

Aus:
Berliner Zeitung, 15. September 2006, Seite ?? (Berlin). [Original]

MITTE. Die Galeria Kaufhof hat umgebaut und sich vergrößert, C&A ist ins renovierte Berolinahaus gezogen, und an der Alexanderstraße entsteht ein großes Shoppingcenter – genug Ansporn für das Unternehmen Hines, jetzt ebenfalls in die Offensive zu gehen. "Wir sind soweit, wir starten auch", sagte gestern Hines-Geschäftsführer Karl Franz Wambach. Das Unternehmen will im Frühjahr 2007 mit dem Bau eines Geschäftshauses [Ed: auf dem Baufeld D4] beginnen. 80 Millionen Euro investiert Hines. Es ist der erste Neubau auf dem Alexanderplatz.

Etwa 30 Meter hoch soll das Gebäude nahe der Kreuzung Alexanderstraße/ Karl-Marx-Allee sein. Der Mietvertrag mit einem "großen deutschen Konzern, der international aufgestellt ist", sei unterzeichnet, sagte Wambach. Namen wollte er nicht nennen. Wie es heißt, soll es sich um ein Bekleidungshaus handeln. Im Gespräch ist Peek & Cloppenburg, das Düsseldorfer Unternehmen dementierte aber gestern. Der unbekannte Großmieter belegt die oberen 5 Geschosse, 60 Prozent des Neubaus. Im Erdgeschoss und im Untergeschoss soll es 15 Läden und Gaststätten geben, die ihren Eingang am Platz haben.

"Mit dem Geschäftshaus wird eine Lücke geschlossen, und der neue Alexanderplatz nimmt immer deutlicher Gestalt an", sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Dass Hines vorerst auf den Bau eines 150 Meter hohen Büroturmes verzichtet, stört die Senatorin nicht. Sie vertraut auf die städtebaulichen Verträge mit den Investoren, in denen der Bau der Türme bis 2013 vereinbart ist – wenn dies den Eigentümern wirtschaftlich zumutbar ist. Hines lässt deshalb ein Drittel seines Grundstücks unbebaut, dort soll später der Turm entstehen, zunächst wird das Areal begrünt.

Das Hines-Projekt ist eine von vielen Baustellen am Alexanderplatz. Wie die Senatorin sagt, wird die neue Straßenbahn "Alex II" im Frühjahr 2007 in Betrieb genommen, dann wird auch die Pflasterung des Platzes abgeschlossen. Nach bisherigen Planungen soll im nächsten Jahr der Bau einer Tiefgarage mit gut 500 Plätzen in der Alexanderstraße am Hotel Park Inn beginnen. [mehr]



Eckhaus für den Alexanderplatz

US-Immobilienriese Hines will 80 Millionen Euro investieren / Hochhaus wird zunächst nicht gebaut

Aus:
Berliner Morgenpost, 15. September 2006, Seite ?? (Bezirke). [Original]

MITTE (BM). Der Alexanderplatz bekommt ein neues Gesicht. Die Lücke am Nordostrand des Platzes soll nun bald geschlossen werden. Nach mehrjährigem Zaudern kündigte der US-Immobilienriese Hines gestern an, auf dem Baufeld D4 – einem 5.300 Quadratmeter großen Areal gegenüber vom "Haus des Lehrers" – ein sechsgeschossiges Handelshaus errichten zu wollen. Baubeginn soll Anfang 2007, Fertigstellung Frühjahr 2009 sein. Das gleichfalls dort geplante 150 Meter hohe Hochhaus ist zwar weiter in Vorbereitung, wird aber mangels potenter Mieter vorerst nicht realisiert. In den ersten Bauabschnitt (ohne Hochhaus) will die Hines Immobilien GmbH mehr als 80 Millionen Euro investieren.

Ursprünglich hatte Hines den Baubeginn bereits für Frühjahr 2005 angekündigt. Doch "Gespräche mit einem aussichtsreichen Mieter" seien nichts zum Abschluss gekommen, räumte Karl Franz Wambach, Geschäftsführer der Hines Immobilien GmbH ein. Inzwischen habe man einen neuen Hauptmieter gefunden und vor wenigen Tagen auch vertraglich gebunden. Wer der "Ankermieter" sei, der alle 5 Obergeschosse und damit allein 60 Prozent der 23.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche des Neubaus übernimmt, wollte Wambach noch nicht sagen. Dem Vernehmen nach soll Hines Gespräche mit dem Düsseldorfer Modehaus Peek & Cloppenburg geführt haben, das im Falle eines Verhandlungserfolgs seine erste Filiale im Ostteil Berlins eröffnen würde. In Düsseldorf hielt man sich gestern auf Nachfrage bedeckt. "Uns liegen keinerlei Informationen dazu vor", hieß es lediglich aus der P&C-Pressestelle.

Hines-Bauvorhaben am Alexanderplatz (Simulation)
^   Simulation des geplanten sechsgeschossigen Neubaus auf dem Baufeld D4 des Alexanderplatzes. Das 150 Meter hohe Hochhaus ist angedeutet, wird aber vorerst wg. fehlender Mieter nicht realisiert.   (Foto: 2006 – Hines Immobilien)


Die Bebauung der freien Nordostecke ist Teil des Senatskonzepts für die Neugestaltung des etwa 3 Hektar großen Alexanderplatzes, der sich von einer zugigen Freifläche in einen belebten Ort mit hoher Aufenthaltsqualität verwandeln soll. Das Konzept beruht auf einem 1993 ausgelobten städtebaulichen Wettbewerb, der von Professor Hans Kollhoff gewonnen wurde. Eckpunkte des Konzepts: Die Bebauung aller Platz-Seiten und die Errichtung von 10 jeweils 150 Meter hohen Hochhäusern als "städtebauliche Krone" für Berlin. Das neue Ensemble an der Nordostseite gebe dem Platz Struktur, Geschlossenheit und Größe, würdigte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) das Hines-Vorhaben. Lob gab es auch für die "bewusste Abkehr vom Shopping-Mall-Prinzip". So soll es im Erd- und Untergeschoss kleine Läden und Cafés geben, die alle vom Platz aus erreichbar sind. Dies belebe den Alex und entspreche der Kollhoffschen Idee vom "People's Place".

Laut Junge-Reyer werden auch die öffentlichen Bauvorhaben am Alex zügig vorangetrieben. Im Mai 2007 soll die Tram-Line "Alex II", die hinter dem Berolinahaus endet, fertig sein. Die Pflaster- und Straßenarbeiten am und auf dem Platz sollen im Herbst 2007 beendet sein. Die Kosten von 8,7 Millionen Euro teilen sich die Stadt und die privaten Investoren. Noch 2006 will Hines den Bauantrag für den 30 Meter hohen Neubau beim Bezirksamt Mitte einreichen. Erforderlich ist auch noch eine Änderung des Bebauungsplans. Der alte sieht noch einen Sockelbau vor, auf dem sich das Hochhaus erhebt. Die neue Planung beinhaltet zwei getrennte Baufelder für diese Projekte. Ob das Hochhaus, wie vertraglich vereinbart, bis 2013 entsteht, ließen alle Beteiligte offen. "Wir halten an der Hochhaus-Idee fest", sagt Junge-Reyer. Allerdings müsse das für die Investoren wirtschaftlich zumutbar sein.



Alexanderplatz nimmt Gestalt an

Für Straßenbahntrasse wird bereits der Rasen verlegt. "Alex II" rollt ab Mai.

Aus:
Berliner Morgenpost, 30. März 2007, Seite ?? (Bezirke). [Original]

MITTE (BM). Für die Großbaustelle Alexanderplatz gibt es in Kürze das erste Aufatmen. Im Mai wird die zweite Straßenbahnstrecke zum Alexanderplatz eröffnet. Seit dieser Woche sind bereits Arbeiter damit beschäftigt, entlang der Trasse an der Karl-Liebknecht-Straße – bis zur Dircksenstraße – Rollrasen zu verlegen. Die rund 900 Meter lange Neubaustrecke vom Prenzlauer Tor bis zur Bahnbrücke werde besonders Fahrgästen aus Weißensee und der Umgebung der Prenzlauer Allee "enorme Erleichterungen" bringen, so ein BVG-Sprecher. Bis zur Inbetriebnahme biegen die Züge der M 2 am Prenzlauer Tor noch in die Torstraße ab. Künftig fahren sie geradeaus weiter. Insgesamt wird für die Linie "Alex II" mit einem täglichen Fahrgastaufkommen von 20.000 Personen gerechnet.

Tatsächlich nimmt der Straßenbahnbereich um den Memhardknoten (Alexander-/Memhard-/Karl-Liebknecht-Straße) langsam Gestalt an. Im Kreuzungsbereich wurden bereits die neuen Doppellaternen installiert, die künftigen Haltestellenbereiche gepflastert und der Rasen ausgerollt.

Für die zuständige Alex-Baukoordinatorin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Silke Fürstenau, ist die Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie ein "erster Schritt" zur Normalität in diesem Bereich.

Tiefgarage mit 700 Plätzen

Überhaupt zeigt sich die Koordinatorin mit dem Fortgang sämtlicher Baumaßnahmen rund um den Alexanderplatz zufrieden. "Im Moment werden die letzten Einzelheiten für den provisorischen Fahrbahnverlauf der Alexanderstraße geklärt, damit die Arbeiten für die Tiefgarage Alex beginnen können", berichtet sie. Derzeit sind Arbeiter dabei, die ehemaligen Fußgängertunnel zuzuschütten, große Leitungsschächte werden zurückgebaut – wichtige Voraussetzungen für den Baubeginn der Groß-Tiefgarage. "Mitte Mai soll es losgehen", so Garagen-Projektleiter Stephan Keil.

Die unterirdischen Parkplätze sollen zwischen dem Hotel Park Inn und dem Bundesumweltministerium im Bereich der sogenannten Planstraße 1 (später Clara-Wieck-Straße) entstehen. Nach Auskunft der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird Ende 2008 mit der Fertigstellung der Garage gerechnet. Betreiber ist das Münchner Bauunternehmen Wöhr + Bauer. Es wird in Kooperation mit dem Investor Q-Park die Tiefgarage mit mindestens 600 bis 700 Einstellplätzen bauen. Die Einfahrten sollen zukünftig Richtung Karl-Marx-Allee sowie aus Richtung Karl-Liebknecht-/Memhardstraße möglich sein. Nach Auskunft des Unternehmens Wöhr + Bauer ist noch nicht entschieden, ob die Tiefgarage zwei- oder dreigeschossig wird. Die Investitionssumme soll mehr als 20 Millionen Euro betragen. Übrigens: Die Investoren haben bereits die Tiefgarage am Bebelplatz errichtet.

Pavillons zum Verweilen

Die Bauarbeiten rund um den Alex sollen im Dezember 2009 beendet sein. Dazu gehört der Neubau der Clara-Wieck-Straße. Sie soll in Verlängerung der Karl-Marx-Allee bis zur Karl-Liebknecht-Straße insgesamt 58 Meter breit sein (drei Fahrstreifen, eine Parkspur je Richtung). Der jetzige Parkstreifen in der Mitte der heutigen Alexanderstraße mit den ausgewiesenen 170 Stellplätzen wird verschwinden. Nach Auskunft der Bezirksverwaltung Mitte werden die Investoren Wöhr + Bauer und Q-Park das Areal mieten und in Eigenregie gestalten. Hier könnten Pavillons zum Verweilen entstehen, heißt es.

Die Runderneuerung des Alexanderplatzes selbst nimmt ihren Fortgang. Nach Fertigstellung der Galeria Kaufhof, dem Berolinahaus (mit der Bekleidungskette C&A), der Komplettsanierung des Hotels Park Inn gibt es in Kürze den Startschuss für den Bau des Geschäftshauses der Immobiliengruppe Hines an der Ecke Alexander-/Grunerstraße.



Hoch hinaus am Alex

Am Einkaufszentrum Alexa soll nun doch ein 150 Meter hoher Turm entstehen: Gleich drei Investoren zeigen Interesse.

Aus:
Der Tagesspiegel, Berlin, 12. April 2007, Seite 11 (Berlin). [Original=3195083.html]

BERLIN (Tsp). Am Alexanderplatz könnte es nun doch bald ein neues Hochhaus gehen: Drei in- und ausländische Unternehmen sind am Bau eines 150-Meter-Turms an der Alexander-/Ecke Grunerstraße interessiert – direkt neben dem Haupteingang des Einkaufszentrums „Alexa“, das im September eröffnen soll. Im Hochhaus könnten ein Hotel, Appartements und Büros entstehen, kündigten am Mittwoch [11.4.2007] Manager des Alexa-Bauherrn Sonae Sierra an, dem das Eckgrundstück bisher gehört.

„Wir sind mit Hochdruck dran und wollen bis September einen Vertrag über den Verkauf abschließen“, sagte Projektleiter Dirk Nadig. Namen der möglichen Investoren nannte er allerdings nicht. Die Planung des Hochhauses würde 1 Jahr lang dauern und der Bau 2 Jahre, schätzt er – 2010 könnte das Hochhaus also fertig sein. Einen gültigen Bebauungsplan gibt es bereits. Offen ist dagegen noch, wie genau das Hochhaus aussehen soll. „Darüber entscheidet der Grundstückskäufer“, so Nadig.

Mit dem Projekt würden die Planungen des Senats für eine Wolkenkratzer-Skyline am Alex neuen Schwung bekommen. Bereits 1993 war ein städtebaulicher Wettbewerb gestartet worden. Der Siegerentwurf der Architekten Hans Kollhoff und Helga Timmermann sah 13 Hochhäuser vor; für sieben davon gibt es mittlerweile Baurecht. Bisher wurde jedoch keiner der Türme gebaut, weil sich zu wenig Mieter fanden.

Dennoch hält Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) an den Visionen fest. Ihre Sprecherin Manuela Damianakis betonte gestern, der Alexanderplatz sei heute deutlich attraktiver für Investoren als noch vor eineinhalb Jahren – beispielsweise durch die Modernisierung des Kaufhofs, die Sanierung des Berolina-Hauses, die nahende Eröffnung des Alexa-Centers, den im Mai geplanten Baubeginn für ein Geschäftshaus der US­Firma Hines sowie die laufende Umgestaltung des Platzes selbst. „Da ist richtig was los – und das merken auch die Investoren“, sagte Damianakis. Im Übrigen beobachte die Senatsverwaltung auch, dass sich „der gesamte Immobilienstandort Berlin gut entwickelt“.

Von „steigendem Interesse“ und einer positiven Entwicklung am Alex sprechen auch die Alexa-Planer. Das portugiesische Unternehmen Sonae Sierra investiert zusammen mit Foncière Euris aus Frankreich rund 290 Millionen Euro in das Einkaufszentrum. Mit einer Mietfläche von 54.000 Quadratmetern wird es größer als die Potsdamer-Platz-Arkaden. Das größte Center Berlins bleiben die Neuköllner Gropius-Passagen. Doch in anderer Hinsicht sieht man sich am Alex vorn: „Wir werden mehr als 180 Geschäfte im Haus haben, das ist die stadtweit höchste Anzahl“, sagte der künftige Centermanager Oliver Hanna. Zu den Hauptmietern gehören Media Markt, Reichelt, Zara, Rossmann, Douglas, Thalia und Intersport. Insgesamt ist Alexa bereits zu 80 Prozent vermietet. Neben Läden und Restaurants entsteht ein 7.000 Quadratmeter großer Freizeitbereich. Während die rote Fassade bereits zu großen Teilen fertig ist, lässt sich innen noch nichts von der Gestaltung erahnen, die mit Art-Déco-Elementen an die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts erinnern soll. Gestern wurde mit Autokränen die längste von insgesamt 28 geplanten Rolltreppen in den Bau gehievt – sie ist 19 Meter lang und 9 Tonnen schwer. Für Juni plant das Centermanagement eine symbolische Schlüsselübergabe an die Mieter.

Auf dem Gelände zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke, das viele wegen seiner Form „Banane“ nennen, ist auch die Degewo tätig: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist für die gesamte Erschließung – etwa mit Rohren und Leitungen – zuständig und will Teile des Areals nach dem Abschluss der Arbeiten selbst vermarkten. „Der Gewerbemarkt zieht an“, freut sich Sprecherin Erika Kröber. Am Alex sei dies besonders dem erneuerten Kaufhof und dem Alexa-Projekt zu verdanken, aber auch der guten Verkehrsanbindung. Noch habe die Degewo zwar keine Grundstückskäufer gefunden, doch gebe es Verhandlungen mit einigen Interessenten. Denkbar sei unter anderem, dass große Firmen dort eine Berliner Dependance ansiedeln, sagt Sprecherin Kröber.



Bunker löst Baustopp am Alexanderplatz aus

In 60 Zentimetern Tiefe stießen Bauarbeiter auf eine Betondecke. Aufgrund des Fundes mussten die Arbeiten für einen Abwasserkanal gestoppt werden. Nun wird es zu erheblichen Verzögerungen bei der Realisierung des Masterplans des Architekten Hans Kollhoff für den Alexanderplatz kommen.

Aus:
Die Welt, Berlin, 17. Mai 2007, 18.45 Uhr MESZ (Stadtentwicklung). [Original]

BERLIN (welt.de). Bei Baggerarbeiten stießen Bauarbeiter auf dem Alexanderplatz auf einem Areal gegenüber dem Haus des Lehrers völlig überraschend auf eine Bunkeranlage. Auf einer Länge von 40 Metern wurde eine Betondecke freigelegt, die offenbar dem größten Tiefbunker Berlins zuzuordnen ist. Nach Information dieser Zeitung mussten bereits vor knapp 4 Wochen die Arbeiten für den Abwasserkanal gestoppt werden. Wegen der eklatanten Planungspanne wird es zu erheblichen Verzögerungen bei der Realisierung des Masterplans des Architekten Hans Kollhoff für den Alexanderplatz kommen.

Wie auch schon in den Tagen zuvor hatten die Arbeiter des zuständigen Tiefbauunternehmens am 23. April auf dem Areal an der Nordseite des Alexanderplatzes mit Erdarbeiten begonnen. Im Auftrag der Berliner Wasserbetriebe sollte an dieser Stelle ein neuer Abwasserkanal gelegt werden. Doch schon nach 60 Zentimetern Tiefe stieß der Baggerführer auf Beton. „Zunächst glaubten wir nur an ein Trümmerteil, aber wir kamen nicht weiter“, berichtet einer der Bauarbeiter. Schließlich legten die Männer auf 40 Metern Länge eine Betondecke frei. Wie die Berliner Wasserbetriebe bestätigen, sollte das Gelände „frei für Leitungsarbeiten sein“. Mit Hindernissen habe man nicht gerechnet.

Falsche Planung

Nach näherer Untersuchung des Areals mussten sofort die Bauarbeiten eingestellt werden. Wie es zu der Panne kommen konnte, müssen jetzt die zuständigen Behörden klären. Nach Auskunft des Sprechers der Wasserbetriebe, Stephan Natz, habe man mit der Planung für eine alternative Abwassertrasse begonnen. „Es steht nicht fest, ab die Verzögerung wieder aufgeholt werden kann.“ Ursprünglich wollte man Ende Juli fertig sein. Auch die Alex-Baukoordinatorin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Silke Fürstenau, zeigte sich von der Planungspanne betroffen: „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass an dieser Stelle der Bunker ist.“ Fest steht, dass bei der Planung nicht sauber gearbeitet wurde. Da der jetzt gefundene Teil der Bunkeranlage direkt an das Grundstück der Immobiliengruppe Hines grenzt und offenbar hineinragt, dürften auch für den geplanten Neubau des Büro- und Geschäftshauses an der Nordseite des Platzes Schwierigkeiten auftreten.

Bauexperten bezweifeln, dass der ursprüngliche Masterplan Alexanderplatz in der vorliegenden Form realisiert werden kann. „Bei einer Beseitigung von Betonbunkeranlagen müssten Beträge in zweistelliger Millionenhöhe aufgebracht werden“, beurteilt Dietmar Arnold, 1. Vorsitzender der Gesellschaft „Berliner Unterwelten“, die Situation. Er ist es auch, der sich im Bunker-Labyrinth rund um den Alexanderplatz bestens auskennt.

So kommt der plötzliche Baustopp für ihn nicht überraschend: „Uns war bekannt, dass es noch Bunkerräume unter dem Alex gibt, die nicht zugänglich sind.“ Offenbar sind die Arbeiter auf solch einen Bunkerteil gestoßen.

Dietmar Arnold geht davon aus, dass im Bereiche des Hines-Areals noch mit einigen baulichen Überraschungen im Untergrund zu rechnen ist. Dass möglicherweise noch Tote gefunden werden könnten, schließt der studierte Architekt aus. Er wies darauf hin, dass vor Jahren mit sogenannten Schlüssellochkameras versperrte Bunkerräume unter dem Alex erkundet wurden. „Allerdings konnte nicht jeder Flur eingesehen werden“, sagt er. Auch deshalb sei es „peinlich für die Planer“, wenn sie vom Bunker nichts gewusst hätten.

Bunker für Reisende

Der größte Tiefbunker der Stadt wurde unter dem Alexanderplatz im Zweiten Weltkrieg als Schutzanlage von der Deutschen Reichsbahn gebaut (1941–43). Im Rahmen eines besonderen Programms aller Berliner Bahnhöfe sollten Reisende im Falle eines Fliegerangriffs bombensicher untergebracht werden. Den damaligen Architekten kam der Umstand gelegen, dass bereits 1908 die ersten Pläne für eine U-Bahnstrecke vom Alex nach Lichtenberg vorlagen, die in den 20er- Jahren umgesetzt wurden. So wurde ein riesiger Fundamentblock gegossen, in dem sich später der Bunker einpasste. Zunächst war die zweigeschossige Anlage für 3000 bis 3500 Menschen geplant, bei Kriegsende waren es 10.000. Die Deckenstärke betrug 3 Meter, die der Wände 1,80 Meter. Im Herbst 1945 wurde brauchbares Material aus dem Bunker zum Wiederaufbau verwendet. Seit der Wende steht die Bunkeranlage leer. [Arbeiten am Alex nicht gefährdet] [mehr]



„Neuer“ Bunker am Alex lange bekannt

Aus: Yahoo-News, 18. Mai 2007, 15.40 Uhr MESZ (Berlin). [
Original]

BERLIN. Ein laut Medienberichten bei Bauarbeiten am Alexanderplatz neu entdeckter Bunker ist ein seit langem bekanntes Bauwerk. "Darüber wissen wir seit Jahrzehnten Bescheid", sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Manuela Damianakis, auf Anfrage. Beim Umbau des Platzes gebe es deswegen keine Verzögerungen.

Nach Angaben der Senatsverwaltung überraschte einzig die tatsächliche Lage des Bunkers. So befinde sich die Bunkerdecke in einer Tiefe von 60 Zentimetern und nicht wie geglaubt in 3 Metern Tiefe. Da seien Pläne nicht deckungsgleich betrachtet worden, sagte eine Senats-Mitarbeiterin. Der 60-Zentimeter-Abstand reiche aber für das Verlegen von Stromkabeln aus. Auch die Berliner Wasserbetriebe sehen keine Probleme. "Der Kanal ist nur 131 Meter lang. Da sind Umplanungen kein Problem", sagte Sprecher Stephan Natz. Wie vorgesehen werde der Schmutzwasserkanal bis Ende Juli übergeben.

Anlass für die Bauarbeiten in Umgebung des Bunkers ist der Bau eines Geschäftshauses gegenüber dem Haus des Lehrers. Für das 100 Millionen Euro teure Gebäude soll am Donnerstag [24.5.2007] planmäßig der Grundstein gelegt werden. "Es gibt keine Schwierigkeiten", sagte Projektmanager Kord Schmülling vom Investor Hines. Der Firma seien alle unterirdischen Bauwerke der benötigten Flächen bekannt.

Die Existenz des angeblich neu entdeckten Bunkers ist auch nach Angaben des 1. Vorsitzenden des Vereins Berliner Unterwelten, Dietmar Arnold, lange bekannt. "In diesem und einem benachbarten Bau veranstalteten wir noch bis 2004 Führungen", sagte Arnold. Er selbst habe den 1941/43 durch die Reichsbahn gebauten Schutzraum bereits 1992/93 für die Stadtverwaltung vermessen.

Arnold warnte jedoch grundsätzlich vor oberflächlichen Planungen am Alexanderplatz. Nach seinen Informationen befinden sich unter den Baugrundstücken der Firma Hines gegenüber dem Haus des Lehrers, wo besagter Bunker liegt, noch drei weitere massive Betonflächen.



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