Living in a City  —  Reports aus Berlin     – Zum Report 6 khd
Stand:  27.5.2008   (20. Ed.)  –  File: Bln/Ex/Regierungsviertel_2.html


Diese Fotostrecke ist Teil eines Berlin-Reports sowie die Fortsetzung des 1. Teils mit Plänen und Karten des Berliner Regierungsviertels.

In den 1990er-Jahren wurde in Berlin ein feines Regierungsviertel an der Spree gebaut. Inzwischen ist es fertig und auch der benachbarte Hauptbahnhof ist am 28. Mai 2006 eröffnet worden. Eine Fahrt per Schiff eröffnet besonders interessante Blicke von der Spree aus auf Berlins neue und alte Regierungsarchitektur im Spreebogen.


2006 — Das neue Regierungsviertel im Spreebogen


Die Moltke-Brücke über die Spree
^   An der alten Moltke-Brücke beginnt auf der rechten Seite das Regierungsviertel mit Bundeskanzleramt, Parlamentsbauten und dem Reichstagsgebäude, in dem seit 1999 das Parlament – der Bundestag – wieder tagt. Es ist die Brücke über die sich Ende April 1945 russische Soldaten in Richtung Reichstag vorkämpften.   (Foto: 7.2006 – pep)


Das Regierungsviertel am Spreebogen (Plan)
^   Regierungsviertel in Berlin. Mit roten Punkten sind die Kamerastandorte der folgenden Fotos markiert. Die Nummern sind in der Tabelle erläutert. Gelb eingerahmt ist das „Band des Bundes“. In Rot: Der frühere Verlauf der Mauer: Links davon war West-Berlin und rechts davon Ost-Berlin.   (Repro: 10.20067 – khd)


Das „Band des Bundes“ im Spreebogen
^   Das „Band des Bundes“ im Spreebogen aus der Luft gesehen. Das einsame Haus im Spreebogenpark ist die alte Botschaft der Schweiz. 2005 gab es Streit um die Verkehrsführung durch das Bundes-Band. (Foto: 8.6.2005 – tsp)


Berlins neuer Hauptbahnhof an der Spree
^   Auf der nördlichen Seite der Spree liegt dicht am Regierungsviertel der neue Berliner Hauptbahnhof –  Europas größter Kreuzungsbahnhof. Der größere Teil des Bahnhofs ist unterirdisch. Die Züge erreichen ihn über die neue Tunneltrasse der Nord-Südbahn, die hier in Richtung der beiden ‚Bügelbauten‘ die Spree und die Stadtbahn unterquert.   (Foto: 7.2006 – pep)


Die Spreeseite des Bundeskanzleramtes
^   Das mächtige Bundeskanzleramt von der Spree aus gesehen. Über die schmale Brücke geht es zum Kanzlergarten (16), der auf der anderen Seite der Spree auf dem Moabiter Werder liegt.   (Foto: 7.2006 – pep)


      Mit einer Nutzfläche von insgesamt 12.000 Quadratmetern ist das Berliner Bundeskanzleramt der größte Regierungssitz der Welt. Überragt wird der Bau vom 36 m hohen achtstöckigen „Kanzlerwürfel“ (nicht im Bild), der von zwei 18 m hohen, durch 13 transparentene Wintergärten untergliederte Büroflügel mit 370 Büros eingerahmt wird. Erst am 2. Mai 2001 konnte das Kanzleramt in futuristischer Architektur seiner Bestimmung übergeben werden. Bis dahin residierte der Bundeskanzler in Erich Honneckers Ex-Regierungssitz am Schloßplatz.

Das Paul-Löbe-Haus des Bundestags (Spreeseite)
^   Die Spreeseite des Paul-Löbe-Hauses des Deutschen Bundestags, das zunächst „Alsenblock“ hieß. In diesem Haus mit den riesigen Ausmaßen von 102 m Breite und 200 m Länge sind die Büros der Abgeordneten sowie Sitzungssäle untergebracht.   (Foto: 7.2006 – pep)


      Die Doppelstock-Brücke über die Spree führt zum östlich gelegenen Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Beide Häuser wurden vom Münchner Architekten Stephan Braunfels auf der Basis des städtebaulichen Konzepts („Band des Bundes“) der Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank entworfen. Die Architektur gilt als gelungen.

Der Reichstag am Spreeufer
^   Das Reichstagsgebäude, in dem das deutsche Parlament sowie die Fraktionen tagen. Der „Reichstag“ wurde nach Plänen des britischen Architekten Norman Foster innen umgebaut und mit einer neuen Glaskuppel versehen (nicht im Bild).   (Foto: 7.2006 – pep)


      Berlin -- Der neue Reichstag
^   Der neue Reichstag an der Spree mit begehbarer Glaskuppel, rekonstruiert von Norman Foster. Er ist seit September 1999 der Sitz des Deutschen Bundestags – des deutschen Parlaments. Drumherum wird hier im Jahr 2000 noch mächtig gebaut, denn noch ist alles nicht fertig.   (Foto: 2000 – mopo)
      Die Kreuze am Spreegitter erinnern an Mauertote. Die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin verlief hier bis 1990 am Spreeufer. Allein in Berlin waren zwischen 1961 und 1989 insgesamt 134 Tote an der Mauer zu beklagen – die meisten wurden von DDR-Grenzern erschossen.

      Am 6. September 1999 begann nach dem Umzug aus Bonn im durch Foster aufgemöbelten Wallot- Bau die erste Sitzungswoche des Deutschen Bundestags. Im Foto oben ist neben dem Reichstag rechts das Paul-Löbe- Haus zu sehen, in dem u. a. Büros der Volksvertreter untergebracht sind.




Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestags
^   Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus auf der östlichen Seite der Spree (ursprünglicher Name „Luisenblock“). In diesem Haus ist die große Parlaments- Bibliothek untergebracht.   (Foto: 7.2006 – pep)




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