Living in a City  —  Reports aus Berlin     – Zum Report 2 khd
Stand:  4.5.2008   (43. Ed.)  –  File: Bln/Ex/TdoT_Highlights.html


Diese Seite ist Teil eines Berlin-Reports, in dem die Rahmen- Story zu der folgenden Liste zu finden ist. I n h a l t :

Tag der offenen Tür — Highlights in den 1950ern


Von Anfang an war ich dabei. Und so besuchte ich mit dem Scheckheft vom „Tag der offenen Tür“ in den 50er-Jahren viele Firmen. Schade ist nur, daß der „Tag der offenen Tür“ Anfang des 21. Jahrhunderts nicht mehr so viel Hochinteressantes zu bieten hat. Mit * sind weiterführende Infos verlinkt. (xxx = das folgt demnächst):




Eine Blick auf diese Liste zeigt auch, wie stark sich Berlins industrielle Kraft in den letzten 50 Jahren veränderte. Denn Anfang des 21. Jahrhunderts existieren viele dieser Unternehmen gar nicht mehr (markiert mit einem *) bzw. stellen demnächst ihre Tätigkeit ein (**).


Quellen und ergänzende Links:  Erinnerungen + mein Archiv. (Last Update: 4.3.2009)



2006 — Was wird aus dem „Tag der offenen Tür“?


Dem Berlin-Scheckheft droht das Aus

Mitglieder des Journalistenverbandes DJV fordern Auflösung des Vereins "Tag der offenen Tür".

Aus:
Berliner Morgenpost, 29. August 2006, Seite xx (Berlin). [Original]

BERLIN (BM). "Das nächste Hauptstadt-Scheckheft erscheint am 19. April 2007", verkündet der Verein Tag der offenen Tür auf seiner Internet-Seite. Inzwischen ist dies aber nicht mehr so sicher. Um das seit 1952 vom Deutschen Journalistenverband (DJV) Berlin und der Notgemeinschaft der Deutschen Kunst herausgegebene Heft mit einer Lotterie und vielen Gutscheinen reißt man sich nicht mehr am Zeitungskiosk [Ed: kein Wunder, denn ein Blick auf die Liste der Events von damals macht deutlich, was das Scheckheft einmal war...].

Deshalb gibt es im 2.500 Mitglieder zählenden DJV Stimmen, die eine Auflösung des Vereins zum Ende seines Geschäftsjahres am 31. August und damit das Aus für das Scheckheft fordern. Heinz-Jürgen Bütow, Geschäftsführer des Tag der offenen Tür e. V., der in gleicher Funktion auch beim DJV tätig ist, weiß nicht, wie er das Geld für Vorbereitung, Druck und Vertrieb des nächsten Heftes auftreiben soll.

In den vergangenen 3 Jahren waren die Scheckhefte noch durch Darlehen des Journalistenverbandes und dessen die Pressebälle ausrichtenden Sozialfonds vorfinanziert worden. DJV und Sozialfonds stecken zurzeit finanziell so tief in der Klemme, dass sie die rund 200.000 Euro für eine Neuauflage nicht bereitstellen können. Bütow: "Das Scheckheft ist in West-Berlin lange Zeit doll gelaufen. Inzwischen ist die Situation schwieriger geworden." Vor 30 Jahren wurden noch mehr als 600.000 Exemplare verkauft. Vor allem das Traumhaus, das es von 1958 bis 1982 und noch einmal 2002 zu gewinnen gab, machte das Heft begehrt. In diesem Frühjahr konnten immerhin noch 120.000 Hefte abgesetzt werden.

Den Überschuss von 135.000 Euro geben Künstler-Notgemeinschaft und DJV für karitative Zwecke aus. Mit 18.000 Euro beteiligt sich der Verein an den Kosten für das Büro, das er mit dem DJV an der Lietzenburger Straße in Wilmersdorf unterhält.

Bütow möchte schon deshalb den Verein retten. Er ist mit einem Geldgeber im Gespräch, der das Scheckheft aufpeppen soll. Kritiker im DJV befürchten jedoch, dass dieser aus dem gemeinnützigen Verein ein Instrument der Eigenwerbung machen und deshalb bald mit dem Finanzamt in Konflikt geraten könnte.

Wie es weitergeht, wird am 8. September eine Mitgliederversammlung des Vereins "Tag der offenen Tür" entscheiden. Den Vorsitz führt Peter Pistorius, zugleich Chef des DJV Berlin.



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