Kommentar:
Wo bleibt nun der Strom-Markt?
18.4.1999 (khd). Vor genau einem Jahr wurde der deutsche
Strommarkt auf Druck der EU liberalisiert. Doch für den Privatkunden
fällt die bisherige Bilanz mehr als ernüchternd aus. In Berlin
haben nach Informationen des
"Tagesspiegel" in den 12 Monaten
nur "genau 3 private Haushalte" den Stromversorger gewechselt. Aber warum
wird elektrischer Strom nicht zu einem Massengeschäft ganz nach
dem Muster des Telekommunikations- marktes? Denn mit pfiffiger
Internet-Technik könnte sogar das so erfolgreiche
"Call-by-call"
auch beim Stromeinkauf nachgeahmt werden. Das ist eigentlich nur eine
Frage von geeigneter Computer- Software innovativer Energie- Broker.
[taz:
Nur über meine Leitung]
30.4.1999 (tsp/khd). Voilà! Zwar ist es noch nicht
"Strom-by- call" für Privatkunden, aber immerhin hat jetzt der erste
Energie- Broker Strom übers Internet verkauft. Die
Enron Energie GmbH, Frankfurt (Main),
hat zum ersten Mal Strom virtuell gehandelt. Wie das Unternehmen gestern
mitteilte, wickelte sie die erste derartige Transaktion mit der GEW AG,
Köln, den größten deutschen Stadtwerken, ab.
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[Broker
vermittelt im Internet billige Tarife für Strom]
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